Marke, Kauf & Service

Wer ist Prodi und wer ist Cimuka?

Cimuka ist der Hersteller der Brutmaschinen und seit über 40 Jahren weltweit aktiv. Prodi Brutgeräte ist der offizielle Cimuka-Distributor für Europa mit Sitz in Gersthofen bei Augsburg. Wir beraten Sie persönlich, liefern ab Lager in Deutschland und kümmern uns um Service und Ersatzteile.

Wo kann ich Cimuka Brutmaschinen kaufen, auch in Österreich und der
Schweiz?

Cimuka Brutmaschinen erhalten Sie direkt bei Prodi Brutgeräte, dem offiziellen Cimuka-Distributor für Europa, im Online-Shop prodi-brutgeraete.de. 
Wir liefern nach Deutschland, Österreich, in die Schweiz, Belgien, Bulgarien, Griechenland, Italien, Kroatien, die Niederlande, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowenien, Spanien und Ungarn.

Sind Cimuka Brutmaschinen gut? Welche Erfahrungen gibt es?

Cimuka entwickelt seit über 40 Jahren Bruttechnik und hat nach eigenen Angaben über 100.000 Kunden
weltweit. Typisch für die Geräte sind patentierte Systeme wie Humisonic™
(automatische Ultraschall-Befeuchtung), Conturn™ und TurnX™ (automatisches Wenden der Eier) sowie Airroute™ (Luftführung). Kunden berichten in ihren Bewertungen von einfacher Einrichtung und stabilen Werten. Unter optimalen Bedingungen, also mit guten Bruteiern und passender Umgebung, sind Schlupfraten
von ca. 95–97 % realistisch. Die Bewertungen finden Sie auf den Produktseiten.

Worauf sollte ich beim Vergleich von Brutmaschinen achten?

Vergleichen Sie Brutmaschinen nach vier Kriterien: Luftfeuchtigkeit, Wendesystem, Service und
Preis-Leistung. So gehen Sie am besten vor: 

Luftfeuchtigkeit: Wird sie automatisch oder manuell geregelt?
Bei den Cimuka CT- und HB-Modellen übernimmt das Humisonic™-System das
vollautomatisch. Sie stellen nur den Wunschwert ein.

Wenden der Eier: Prüfen Sie, ob die Maschine automatisch wendet. Cimuka wendet die Eier selbstständig, mit Conturn™ oder TurnX™.

Service und Ersatzteile: Eine Brut dauert 21 Tage, und Fragen lassen
sich nicht aufschieben. Bei Prodi erreichen Sie ein erfahrenes,
engagiertes Team per Telefon, WhatsApp, E-Mail und Social Media, in der Regel am selben Werktag. Verpasste Anrufe erwidern wir schnellstmöglich. Ersatzteile liefern wir direkt ab Lager in Deutschland.

Preis-Leistung: Schauen Sie darauf, was im Preis steckt.  Der vollautomatische Cimuka CT120SH mit Platz für bis zu 120 Eier, Humisonic™-Befeuchtung und automatischem Wenden kostet 799 € (Stand Oktober 2026).

Gibt es Service und Ersatzteile in Deutschland?

Wir haben passende Ersatzteile und Zubehör für unser gesamtes Sortiment – von Brutmaschinen und Aufzuchtboxen bis hin zu Rupfmaschinen – direkt ab Lager in Deutschland verfügbar und beraten Sie persönlich, zum Beispiel per WhatsApp unter +49 176 314 524 96. Ersatzteile für Conturn- und TurnX-Wendesysteme, Wendehorden, Schlupfkörbe, Humisonic™-Befeuchtungsmodule, Zuchtboxen und vieles mehr finden Sie direkt im Shop.

Lieferzeit & Garantie:

Schnelle Lieferung direkt ab Lager Deutschland:

  • Cimuka CT-Serie (CT60SH, CT120SH, CT180SH) & PD30SH: ca. 2–4 Werktage (Paketversand)
  • HB-Serie: ca. 3–8 Werktage (Speditionsversand)
  • Gewerbliche T-Serie: je nach Modell und Konfiguration ca. 4–6 Wochen

Hinweis zum internationalen Versand: Bei Lieferungen in das europäische Ausland (z. B. nach Österreich, in die Schweiz oder nach Italien) verlängert sich die Lieferzeit je nach Zielland um ca. 2 bis 4 Werktage.

Garantie: Sie erhalten auf alle Neugeräte 2 Jahre Garantie direkt durch uns als offiziellen Distributor (Prodi GmbH).

Welche Brutmaschine passt zu mir?

Welche Brutmaschine passt zu wie vielen Eiern?

Die Kapazitäten beziehen
sich auf Hühnereier:

  • bis 30 Eier: Cimuka PD30SH (Einsteiger-Brüter)
  • bis 60 Eier: Cimuka CT60SH (vollautomatisch)
  • bis 120 Eier: Cimuka CT120SH
  • bis 180 Eier: Cimuka CT180SH
  • 175 bis 700 Eier: Cimuka HB-Serie (HB175, HB350, HB500, HB700) 
  • 960 bis 4.800 Eier: Cimuka T-Serie für den gewerblichen Einsatz

Welcher Brutkasten ist für Anfänger am besten?

Für den Einstieg empfehlen wir den Cimuka PD30SH (279 €) oder den Cimuka CT60SH (629 €). Die entscheidende Frage: Möchten Sie beim Brüten selbst dabei sein, oder soll die
Technik das für Sie übernehmen?

Cimuka PD30SH: Brüten zum Mitmachen

  • Für 30 Hühnereier
  • Kompakt und transparent, Sie verfolgen den Brutprozess live
  • Vollautomatische Temperaturkontrolle
  • Automatische Eiwendung mit Conturn™
  • Die Luftfeuchtigkeit regulieren Sie selbst über die Wasserkanäle

Cimuka CT60SH: alles vollautomatisch

  • Für 60 Hühnereier
  • Vollautomatische Temperaturkontrolle
  • Luftfeuchtigkeit läuft vollautomatisch mit Humisonic™
  • Hochisoliertes Gehäuse
  • Automatische Eiwendung mit 2× Conturn™
  • Doppeltür: Wartung und Reinigung von hinten
  • Lieferung in 2–4 Werktagen direkt ab Lager Deutschland

Unterschiedliche Wege, dasselbe Ziel: gesunde Küken. Sie sind unsicher, welcher Brutkasten zu Ihnen
passt? Wir beraten Sie gern persönlich per WhatsApp. (Preise Stand
Oktober 2026)

Welche Brutmaschine für 100 Hühnereier?

Für 100 Hühnereier empfehlen wir den Cimuka CT120SH von Prodi. Der vollautomatische Brutkasten
(auch Brutautomat oder Brüter genannt) fasst bis zu 120 Hühnereier und regelt
Temperatur und Luftfeuchtigkeit selbstständig mit der Humisonic™-Befeuchtung. Das Conturn™-System wendet die Eier automatisch, die Airroute™-Luftführung
sorgt für ein gleichmäßiges Klima. Brüten Sie regelmäßig mehr, ist der CT180SH mit bis zu 180 Eiern die nächste Stufe. Lieferzeit: 2–4 Werktage, Garantie: 2 Jahre.

Welcher Brutautomat für 500 Eier?

Für 500 Eier eignen sich die Großraum-Brutschränke der Cimuka HB-Serie (HB350, HB500, HB700), gebaut für
semiprofessionelle Züchter, mittlere Betriebe und Geflügelhöfe. Das
TurnX™-Wendesystem wendet große Chargen sicher, Humisonic™ und Airroute™ sorgen für gleichmäßiges Klima im ganzen Brutraum. Rollen erleichtern das Verschieben,
eine Wartungstür auf der Rückseite macht Reinigung und Pflege einfach.
Lieferung per Spedition in ca. 3–8 Werktagen, 2 Jahre Garantie.

Welche Brutmaschine für die gewerbliche Geflügelzucht?

Für 960 bis 4.800 Hühnereier bieten wir die Cimuka T-Serie an: hochisolierte Schrankbrutanlagen mit PID-Regelung für Temperatur und Feuchte, industriellen Wendesystemen und
Alarmsystemen für den Dauerbetrieb. Es gibt drei Varianten: Setter (reiner
Vorbrüter), Hatcher (reiner Schlupfbrüter) und Kombi (Vorbrut und Schlupf in einem Gerät). Über das Hordenwagen-System lässt sich derselbe Schrank erst als Setter und danach als Hatcher bestücken. Lieferzeit je nach Modell ca. 4–6
Wochen, 2 Jahre Garantie, Ersatzteile direkt ab Lager Deutschland.

Halbautomatische oder vollautomatische Brutmaschine: was ist besser?

Bei beiden Cimuka-Serien
regelt das Gerät die Temperatur und wendet die Eier automatisch. Der
Unterschied liegt bei der Luftfeuchtigkeit: Beim Cimuka PD30SH zeigt das Display die Feuchtigkeit an, Sie steuern sie aber selbst über die Wasserkanäle. Das passt, wenn Sie gern aktiv dabei sind. Die vollautomatische Cimuka CT-Serie
(CT60SH, CT120SH, CT180SH) regelt auch die Feuchtigkeit über Humisonic™ von selbst. Das passt, wenn Sie wenig Aufwand wollen und möglichst sichere
Ergebnisse.

Brauche ich einen extra Schlupfbrüter?

Für Hobby und kleine Bestände in der Regel nicht. Modelle mit „SH“ im Namen, zum Beispiel der Cimuka
CT120SH, sind Kombigeräte: Entwicklung und Schlupf laufen im selben Schrank. Ein getrennter Vorbrüter (Setter) und Schlupfbrüter (Hatcher) lohnt sich bei regelmäßigen Bruten und größeren Mengen: Sie legen wöchentlich neue Eier nach,
während die schlupfreifen Eier im Hatcher schlüpfen. Außerdem bleibt der Setter sauber, weil Staub, Flaum und hohe Feuchtigkeit nur im Hatcher entstehen. Getrennte Geräte gibt es in der CT-, HB- und T-Serie, teilweise als günstiges Set.

Welche Brutmaschine für Schule, Kindergarten oder ein Schulprojekt?

Für Schulen und Kindergärten eignet sich der Cimuka PD30SH. Die transparente Abdeckung zeigt
den Brutprozess direkt, und die Kinder können die Werte am Display mitverfolgen und die Feuchtigkeit selbst regulieren. Wenn die Betreuung möglichst wenig Aufwand machen soll, ist der vollautomatische Cimuka CT60SH die bequemere Wahl.

Was kostet eine gute Brutmaschine?

Die Preise der Cimuka Brutmaschinen für Hühnereier richten sich nach der Größe. Beispiele aus unserem
Shop (Stand Oktober 2026): PD30SH (bis 30 Eier) 279 €, CT60SH (bis 60 Eier 629 €, CT120SH (bis 120 Eier) 799 €, CT180SH (bis 180 Eier) 949 €, HB350C (Kombi, 350 Eier) 1.369 €, HB700S (Vorbrüter, 700 Eier) 1.799 €. 

Wie viele Eier passen hinein, auch Wachtel-, Enten- und Gänseeier?

Die angegebene Kapazität
gilt für Hühnereier. Wachteleier sind kleiner, daher passen deutlich mehr
hinein. Bei größeren Eiern wie Enten- oder Gänseeiern passen entsprechend
weniger. Wählen Sie das Modell daher passend zu Ihrer Eiersorte oder lassen Sie sich von uns beraten, zum Beispiel per WhatsApp.

Was ist der Unterschied zwischen Brutmaschine, Brutkasten und Inkubator?

Im Alltag meinen alle drei Begriffe dasselbe: ein Gerät, das Eier bei konstanter Temperatur und
Luftfeuchtigkeit ausbrütet und die Eier automatisch wendet. Auch Brutautomat,
Brüter, Brutgerät oder Kunstbrüter werden so verwendet. Bei Prodi finden Sie Cimuka Brutmaschinen für 30 bis 4.800 Eier.

Allgemeines

Was ist eine Brutmaschine?

Eine Brutmaschine schafft eine sichere, exakt kontrollierte Umgebung für die Entwicklung von Embryonen. Sie steuert zuverlässig Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftzirkulation und übernimmt das automatische Wenden der Eier, um optimale Voraussetzungen für den Schlupf zu bieten. Für weitere Informationen: Unser Brutmaschinen-Sortiment auf einem Blick.

Welche Vorteile hat eine Brutmaschine gegenüber einer Glucke?

Mit einer Brutmaschine brüten Sie unabhängig von Jahreszeit und Brutverhalten der Tiere. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Wenden bleiben stabil und planbar, Schwankungen wie bei einer natürlichen Brut werden vermieden. So erreichen Sie unter guten Bedingungen Schlupfraten von ca. 95–97 %.

Was ist der Unterschied zwischen einer Brutmaschine und einer Schlupfmaschine?

Während die vielseitigen Kombimodelle der SH- und C-Serie die gesamte Brutzeit abdecken und sich bei Bedarf durch zusätzliche Schlupfkörbe auch als reine Schlupfmaschinen nutzen lassen, sind die Geräte klar unterteilt: Die S-Serie ist als reine Entwicklungsmaschine exklusiv auf die Vorbrut spezialisiert, während die H-Modelle als dedizierte Schlupfmaschinen speziell für die letzten Tage konzipiert sind. Für mehr Informationen: Unser Brutmaschinen-Sortiment auf einem Blick.

Welche Vorteile hat eine Brutmaschine gegenüber einer Glucke?

Die Nutzung einer Brutmaschine ermöglicht es Ihnen, vollkommen unabhängig von den Jahreszeiten oder dem natürlichen Brutverhalten der Tiere zu züchten. Da die Bedingungen innerhalb der Maschine präzise kontrollierbar und stabil bleiben, werden Schwankungen, denen eine natürliche Brut ausgesetzt wäre, effektiv vermieden. Unsere Maschinen erreichen dabei eine hervorragende durchschnittliche Schlupfrate von ca. 95–97 %, sofern die Qualität der Bruteier sowie die Umgebungsbedingungen optimal sind. Durch diese kontrollierte Umgebung schaffen Sie die bestmöglichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen und planbaren Schlupf Ihrer Küken.

Welche Maschine passt zu meiner geplanten Anzahl an Eiern?

Unser Sortiment bietet für jeden Bedarf die passende Lösung, angefangen bei der PD-Serie, die mit einer Kapazität von bis zu 60 Eiern als preisgerechte Einstiegsvariante dient. 
Die CT-Serie richtet sich an ambitionierte Züchter und umfasst die Typen SH und H mit Kapazitäten von 60 bis 180 Hühnereiern. Für größere Zuchtvorhaben bieten wir die HB-Serie an, welche die Typen C, S und H abdeckt und einen Bereich von 175 bis zu 700 Eiern bedient. Für den professionellen Einsatz führen wir zudem unsere gewerblichen Maschinen, die Kapazitäten von 960 bis zu 4.800 Hühnereiern ermöglichen, sodass Sie je nach Zuchtziel zwischen kompakten Hobbygeräten und leistungsstarken Profi-Systemen wählen können. Für mehr info bitte: Unser Brutmaschinen-Sortiment auf einem Blick.


Welche Kapazität bietet die Maschine für meine Eiersorte?

Die angegebene Kapazität unserer Maschinen bezieht sich standardmäßig auf Hühnereier, um Ihnen einen klaren Richtwert für die Orientierung zu geben. Die tatsächliche Anzahl der Eier, die Sie einlegen können, variiert jedoch je nach Eiersorte: Während bei kleineren Eiern, wie etwa Wachteleiern, eine deutlich höhere Menge in das Gerät passt, verringert sich die Kapazität entsprechend bei größeren Eiern wie Enten- oder Gänseeiern. So bietet die PD-Serie Platz für bis zu 60 Hühnereier, die CT-Serie fasst zwischen 60 und 180, und die HB-Serie deckt den Bereich von 175 bis zu 700 Hühnereiern ab. Für den industriellen Einsatz führen wir zudem gewerbliche Maschinen für bis zu 4.800 Hühnereier. Für mehr info bitte: Unser Brutmaschinen-Sortiment auf einem Blick.


Aufstellung & Vorbereitung

Worauf sollte ich beim Auspacken der Maschinenteile besonders achten?    

Nehmen Sie alle Verpackungsmaterialien vorsichtig ab und führen Sie eine Sichtprüfung aller Teile durch. Kontrollieren Sie insbesondere die Gehäusewände und die technischen Komponenten auf eventuelle Transportschäden, bevor Sie das Gerät in Betrieb nehmen.

Wo stelle ich die Brutmaschine am besten auf?

In einem geschlossenen Raum mit stabiler Raumtemperatur von ca. 18-25 °C (ideal sind 21–22 °C), auf einer ebenen Fläche, an einer geerdeten
Steckdose. Halten Sie 50 cm Abstand zu Wänden und Möbeln, vermeiden Sie
direktes Sonnenlicht, Zugluft, Balkone und feuchte Keller, und stellen Sie das
Gerät außer Reichweite von kleinen Kindern und Haustieren auf. Lassen Sie die Maschine vor dem ersten Einlegen 3–4 Stunden leer laufen und prüfen Sie, ob sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit stabil einpendeln. Der Raum sollte nicht
kühler als 18 °C sein.

  • Sicherheit & Zugang: Platzieren Sie das Gerät an einem Ort, der für kleine Kinder und Haustiere unzugänglich ist, um Unfälle oder eine versehentliche Verstellung der Parameter zu vermeiden.
  • Abstand: Halten Sie einen Mindestabstand von 50 cm zu Wänden und Möbeln ein, um eine ungehinderte Luftzirkulation zu ermöglichen.
  • Sonneneinstrahlung: Stellen Sie das Gerät niemals in direktem Sonnenlicht auf, da dies zu unkontrollierbaren Temperaturschwankungen im Inneren führen kann.
  • Raumklima: Vermeiden Sie die Aufstellung auf Balkonen, in feuchten Kellerräumen oder in Bereichen mit starker Zugluft.
  • Untergrund & Strom: Die Maschine muss auf einer stabilen, ebenen Fläche stehen und zwingend an einer geerdeten Stromleitung betrieben werden.

Durch die Wahl eines ruhigen, sicheren und temperaturstabilen Standorts schaffen Sie die ideale Basis für eine erfolgreiche Entwicklung der Embryonen.


Welche Umgebung ist ungeeignet?

Vermeiden Sie Temperaturen unter 18 °C oder über 25 °C, Zugluft, starke Temperaturschwankungen, sowie Räume mit Haustieren oder Kindern.

Warum darf ich die Maschine nicht im selben Stromkreis wie Großgeräte betreiben? 

Um Fehlfunktionen der empfindlichen Steuerung zu vermeiden, sollte die Maschine nicht an Stromkreisen angeschlossen werden, an denen gleichzeitig Geräte mit hohem Verbrauch (wie z. B. große Häcksler oder Heizstrahler) hängen. Spannungsspitzen oder -abfälle könnten die präzise Temperaturregelung stören.


Muss die Brutmaschine vor dem ersten Einsatz gereinigt werden?

Ja, wischen Sie das Gerät innen mit einem milden Reinigungsmittel sauber. So entfernen Sie Staub oder Rückstände vom Transport.

Was muss ich beim ersten Anschließen der Kabel beachten?

Achten Sie darauf, dass alle Verbindungen – insbesondere die Adapter für das Conturn™-Wendesystem und das Humisonic™-Befeuchtungssystem – fest und korrekt im Bedienfeld eingesteckt sind, bevor Sie das Netzkabel mit der Steckdose verbinden.

Muss die Maschine vor dem Einlegen der Eier getestet werden?  

Ja, es ist zwingend erforderlich, die Maschine vor dem Beladen der Eier für 3-4 Stunden leer laufen zu lassen. Während dieser Zeit können Sie überprüfen, ob sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit stabil auf die von Ihnen eingestellten Werte einpendeln.

Muss die Wasserschale schon bei der Vorbereitung gefüllt werden? 

Ja, füllen Sie bereits während der Vorbereitungsphase den ersten Kanal der Wasserschale mit Wasser auf. Nur so kann das Humisonic™-System während des Testlaufs die gewünschte Luftfeuchtigkeit korrekt aufbauen und stabilisieren. Bei der CT- und HB-Serie müssen Sie sich um fast nichts kümmern: Das integrierte Humisonic™-System steuert die Feuchtigkeit komplett automatisch. Sie geben einfach Ihren Wunschwert ein, und die Maschine erledigt den Rest. Bei der PD-Serie ist dagegen Ihr Fingerspitzengefühl gefragt. Die Maschine zeigt Ihnen zwar genau an, wie feucht es im Inneren ist, aber sie regelt es nicht von selbst. Sie steuern die Feuchtigkeit hier manuell: Starten Sie den Testlauf mit voll geöffneten Lüftungsventilen. Wenn die Feuchtigkeit zu niedrig ist, füllen Sie einfach die zweite Rinne der Wasserschale zusätzlich auf. 
Beobachten Sie die Werte während der 3 bis 4 Stunden Leerlauf genau. Da für die Verdunstung und die Luftfeuchtigkeit vor allem die Größe der Wasserfläche entscheidend ist, können Sie die Werte optimal anpassen, bis alles perfekt für Ihre Eier passt.

Warum zeigt die PD-Serie die Feuchtigkeit an, regelt sie aber nicht automatisch?  

Die PD-Serie ist so konzipiert, dass sie dem Züchter volle Transparenz über das Klima im Brutraum bietet. Da die Regulierung hier passiv über die Oberfläche der Wasserrinnen und die Belüftung erfolgt, dient die Anzeige als Kontrollinstrument, damit der Züchter durch das Befüllen zusätzlicher Rinnen oder das Verstellen der Ventile selbst steuernd eingreifen kann.

Wie wirken sich die Lüftungsventile auf die Luftfeuchtigkeit aus? 

 Die Lüftungsventile regulieren den Luftaustausch. Weit geöffnete Ventile fördern die Frischluftzufuhr, können aber die Luftfeuchtigkeit senken. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, die Feuchtigkeit stabil zu halten, sollten Sie das Zusammenspiel zwischen dem Wasserstand in den Rinnen und der Ventilposition während der Testphase genau abstimmen.

Eier vorbereiten

Welche Eier eignen sich zum Brüten und wie lagere ich sie?

Verwenden Sie nur saubere, normal geformte, unbeschädigte Eier, die nicht älter als 5-7 Tage sind. Lagern Sie sie bis zum Einlegen bei 12-15 °C mit der Spitze nach unten. Waschen Sie Bruteier nicht: Das zerstört die natürliche Schutzschicht der
Schale. Vor dem Einlegen sollten sich die Eier einige Stunden an die
Raumtemperatur gewöhnen, damit kein Kondenswasser entsteht. Legen Sie die Eier mit der Spitze nach unten ein.

Soll ich frisch gesammelte Eier sofort einlegen?

Nein, Sie sollten frisch gesammelte Eier nicht sofort in die warme Maschine legen. Es ist wichtig, dass die Eier nach dem Einsammeln zunächst eine Ruhephase von etwa 24 Stunden erhalten. Lagern Sie die Eier in dieser Zeit an einem kühlen Ort (ideal sind 12 °C bis 15 °C) mit der Spitze nach unten. Diese Ruhezeit dient dazu, dass sich das Innere des Eis, insbesondere die Hagelschnüre und die Luftkammer, stabilisieren kann. Bevor Sie die Eier dann endgültig in die Brutmaschine einlegen, sollten Sie diese für einige Stunden in den Brutraum bringen, damit sie sich langsam an die Raumtemperatur gewöhnen können. Dies verhindert die Bildung von Kondenswasser auf der Schale und schützt den Embryo vor einem gefährlichen Temperaturschock.

Muss ich die Eier von Hand wenden?

Nein. Cimuka Brutmaschinen wenden die Eier automatisch: mit dem Conturn™-System (PD- und
CT-Serie (Eier werden dauerhaft sanft gedreht) und dem TurnX™-System (HB-Serie, Horden werden jede Stunde um 45° gekippt). Das Wenden läuft bis zum Ende des 18. Bruttages. Dann stoppen Sie es, indem Sie den Stecker des Wendemotors ziehen, und legen die Eier waagerecht in den Schlupfkorb. Drehen Sie Horden oder Rollen nie mit Gewalt von Hand, das kann den Wendemotor beschädigen.

Wie lege ich die Eier in die Maschine?

Beim Einlegen der Eier in die Conturn™-Wendehorden ist die Ausrichtung entscheidend: Die Eier müssen immer mit der Spitze nach unten (das stumpfe Ende mit der Luftkammer zeigt nach oben) in die Kanäle gesetzt werden. Achten Sie darauf, dass die Eier fest sitzen, aber nicht gequetscht werden, damit das Wendesystem sie gleichmäßig bewegen kann. Falls Sie Eier unterschiedlicher Größe brüten, sollten Sie die Abstände der Trennstege in den Horden vorab so anpassen, dass jedes Ei genügend Platz für die Drehung hat, ohne gegen die Nachbareier zu stoßen. Ein falsches Einlegen – etwa mit der Spitze nach oben – kann dazu führen, dass das Küken im Ei falsch liegt und den Schlupf später nicht aus eigener Kraft schafft.

Wie erkenne ich, ob ein Ei für die Brut ungeeignet ist?

Neben Rissen und starkem Schmutz sollten Sie vor allem auf die Form und die Schalenbeschaffenheit achten. Eier, die extrem rund, sehr langgestreckt oder deformiert sind, führen oft zu Fehlentwicklungen. Auch Eier mit sehr dünner Schale oder kalkigen Ablagerungen („Pickeln“) auf der Oberfläche sollten aussortiert werden, da sie den Gasaustausch und die Feuchtigkeitsregulierung im Ei stören. Ein kurzer Test mit einer Schierlampe vor dem Einlegen hilft zudem, feine Haarrisse zu entdecken, die mit bloßem Auge unsichtbar sind, aber während der Brut zum Platzen des Eies oder zum Eindringen von Bakterien führen könnten. Unsere Eierkontrollampe ES1 eignet sich perfekt dafür.

Soll ich die Eier vor dem Einlegen desinfizieren?

Im privaten Bereich ist eine Desinfektion bei sauberen Eiern meist nicht nötig, solange die Hygiene im Stall und im Nest stimmt. Wenn Sie jedoch Eier von fremden Züchtern zukaufen, kann eine spezielle Trockendesinfektion mit dafür geeignetem Pulver oder Gas sinnvoll sein, um keine Krankheitserreger in Ihre saubere Maschine einzuschleppen. Verwenden Sie dabei niemals Flüssigkeiten, die in die Schale einziehen könnten. Für die meisten Hobbyzüchter ist es völlig ausreichend, nur optisch einwandfreie Eier auszuwählen und die Brutmaschine selbst vor jedem neuen Durchgang gründlich zu reinigen und zu desinfizieren.

Brüten in der Praxis

Wie lange dauert die Brut bei Hühnereiern?

Bei Hühnereiern dauert die Brut 21 Tage. Bis zum Ende des 18. Bruttages liegen die Eier in den Wendehorden und werden automatisch gewendet. Danach stoppen Sie das Wenden, legen die Eier in den Schlupfkorb und erhöhen die Luftfeuchtigkeit. Der Schlupf kann sich durch Temperaturschwankungen um 1–2 Tage verschieben.

Welche Temperatur und Luftfeuchtigkeit brauche ich beim Brüten?

Für Hühnereier gilt: 37,7 °C Temperatur, möglichst stabil. Die Luftfeuchtigkeit liegt in der Vorbrut (bis Tag 18) bei etwa 45–55 %. In den letzten 2–3 Tagen vor dem Schlupf erhöhen Sie sie auf 65–75 % und senken die Temperatur leicht um etwa 0,2–0,5 °C. Bei Cimuka CT- und HB-Modellen stellen Sie nur den Wunschwert ein, Humisonic™ regelt den Rest.

Wie erhöhe ich die Luftfeuchtigkeit für die Schlupfphase richtig?

Sobald die letzten 2 bis 3 Tage vor dem Schlupf anbrechen, müssen Sie die Feuchtigkeit erhöhen, damit die Eihaut geschmeidig bleibt. Bei der CT- und HB-Serie ist dies besonders einfach: Sie ändern lediglich den Zielwert am digitalen Steuergerät auf den gewünschten Prozentsatz (z. B. 70 %). Das Humisonic™-System setzt diesen Befehl sofort um und vernebelt automatisch die nötige Menge Wasser. Bei der PD-Serie müssen Sie selbst aktiv werden: Befüllen Sie nun zusätzlich zur ersten auch die zweite (und falls nötig weitere) Rinne der Wasserschale komplett mit Wasser. Da die PD-Serie die Feuchtigkeit über die Wasseroberfläche reguliert, erreichen Sie durch die zusätzliche Rinne den nötigen Anstieg. Kontrollieren Sie bei allen Modellen kurz nach der Umstellung im Display, ob die Werte wie gewünscht steigen, damit Ihre Küken optimale Startbedingungen haben.

Wie funktioniert die automatische Befeuchtung (Humisonic™)?

Das Humisonic™-System nutzt moderne Ultraschall-Technologie, um Wasser in einen hauchfeinen, kühlen Nebel zu verwandeln. Sobald die Sensoren im Inneren der Maschine feststellen, dass die Luftfeuchtigkeit unter den von Ihnen eingestellten Zielwert sinkt, aktiviert sich das Modul automatisch und leitet diesen feinen Wasserdampf in den Brutraum. Der große Vorteil: Da der Nebel extrem fein ist, wird die Feuchtigkeit sofort von der Luft aufgenommen, ohne dass die Eier nass werden. Das System regelt so präzise nach, dass die Luftfeuchtigkeit während der gesamten Brutphase konstant bleibt, ohne dass Sie manuell Wasser nachfüllen oder Ventile verstellen müssen (solange der externe Wassertank gefüllt ist).

Soll ich trotzdem Wasser in die Wasserschale füllen, auch wenn ich das Humisonic™-System nutze?

Ja, das ist absolut empfehlenswert. Wenn Sie die erste Rinne der Wasserschale zusätzlich mit Wasser füllen, erzeugen Sie eine Grundfeuchtigkeit im Brüter. Das hat zwei große Vorteile: Erstens muss das Humisonic™-System seltener aktiv werden, was Energie spart und die Lebensdauer der Ultraschall-Membran verlängert. Zweitens dient das Wasser in der Schale als Sicherheitspuffer. Sollte der externe Wassertank einmal leer sein oder das automatische System ausfallen, verhindert die Wasserreserve in der Schale, dass die Luftfeuchtigkeit schlagartig abfällt und die Brut gefährdet wird. Es ist also eine einfache, aber effektive Methode, um den Brutprozess noch stabiler und sicherer zu machen.

Welches Wasser nehme ich für das Humisonic™-System?

Verwenden Sie destilliertes oder kalkfreies, gefiltertes Wasser. Leitungswasser führt schnell
zu Kalk auf der Ultraschall-Membran und kann das Modul dauerhaft beschädigen. Zusätzlich empfehlen wir, die erste Rinne der Wasserschale mit Wasser zu füllen: Das sorgt für Grundfeuchte und dient als  sicherheitspuffer, falls der
Wassertank einmal leer ist.

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um die Wendung zu stoppen und die Eier umzulegen?

Der Wechsel von der Vorbrut- in die Schlupfphase findet bei Hühnereiern normalerweise am Ende des 18. Bruttages statt. Zu diesem Zeitpunkt müssen Sie das automatische Wendesystem (Conturn™) stoppen und die Eier vorsichtig von den Wendehorden in den Schlupfkorb (am Boden der Maschine) umlegen. Ab diesem Moment dürfen die Eier nicht mehr bewegt werden, damit sich das Küken im Ei in die endgültige Schlupfposition bringen kann. Gleichzeitig mit dem Umlegen sollten Sie die Luftfeuchtigkeit wie empfohlen erhöhen und die Temperatur leicht senken. Ein kleiner Profi-Tipp: Öffnen Sie die Maschine während der letzten 2 bis 3 Tage so selten wie möglich, um das feucht-warme „Schlupfklima“ nicht entweichen zu lassen, da jedes Öffnen die Eihaut austrocknen und den Schlupf erschweren kann.

Was brauche ich zum Brüten außer der Brutmaschine?

Sinnvoll sind eine Eierkontrolllampe (Schierlampe), zum Beispiel die Cimuka ES1, um die Eier am 7. bis 8. Bruttag zu durchleuchten (schieren) und unbefruchtete Eier auszusortieren, destilliertes Wasser für die Befeuchtung und je nach Modell Schlupfkörbe. Für die Küken brauchen Sie danach eine Aufzuchtbox, zum Beispiel die Kükenaufzuchtboxen CB25 oder CB40. Auch Brut- und Aufzuchtsets finden Sie
in unserem Shop.

Wie lange bleiben die Küken nach dem Schlupf im Brüter?

Lassen Sie die Küken etwa 24 Stunden, höchstens 48 Stunden, in der Brutmaschine, bis sie trocken und
flauschig sind. In dieser Zeit zehren sie vom Dottersack und brauchen weder
Futter noch Wasser. Lassen Sie die Maschine geschlossen, damit die Luftfeuchtigkeit für noch nicht geschlüpfte Küken stabil bleibt. Danach ziehen die Küken in die Aufzuchtbox um.

Wie reinige ich die Brutmaschine nach dem Schlupf?

Ziehen Sie zuerst den Netzstecker. Entfernen Sie dann Eierschalen und
Flaumfedern. Reinigen Sie Wasserschalen und Schlupfkörbe mit warmem Wasser und mildem Reiniger, wischen Sie Gehäuse und Technik nur feucht ab, und achten Sie darauf, dass kein Wasser in Motoren oder Elektronik gelangt. Der Sensor oben im Innenraum darf nicht mit direktem Wasser abgespült oder besprüht werden, wischen Sie ihn nur vorsichtig mit einem leicht feuchten Tuch ab. Reinigen Sie
außerdem nach jeweils 2–3 Bruten den Ventilator: Öffnen Sie dazu die
Wartungstür auf der Rückseite, lösen Sie die 4 Schrauben mit einem
Schraubenzieher und wischen Sie den Ventilator im Inneren mit einem feuchten Tuch sauber. Desinfizieren Sie die Maschine danach und lassen Sie sie mit geöffneter Tür mindestens 24 Stunden vollständig trocknen, bevor Sie alles wieder montieren und das Gerät einschalten.

Wie funktioniert die automatische Wendung bei den verschiedenen Modellen?

Die automatische Wendung ist entscheidend, um zu verhindern, dass der Embryo an der Eischale festklebt. Je nach Modell nutzt Ihre Maschine dafür unterschiedliche Systeme: Die HB-Serie ist mit dem TurnX™-System ausgestattet, bei dem die gesamten Horden sanft in einem Winkel von 45° gekippt werden. Andere Modelle nutzen das Conturn™-System, welches die Eier in den Kanälen bewegt. Beide Systeme arbeiten vollautomatisch und kontunierlich. Dieser Rhythmus wird bis zum Ende des 18. Bruttages (bei Hühnern) beibehalten. Erst dann, mit Beginn der Schlupfphase, müssen Sie die Wendung stoppen und die Eier waagerecht in den Schlupfkorb umlegen, damit sich das Küken für den Schlupf richtig positionieren kann.


Kann ich die Eier manuell wenden?

Ja, eine manuelle Ausrichtung ist möglich, die Bedienung unterscheidet sich jedoch je nach Modell:

  • HB-Serie (TurnX™): Diese Modelle verfügen über einen physischen Wendeknopf direkt am Motor-Adapter. Dieser wird genutzt, um die Horden für das Einlegen oder Entnehmen der Eier in eine waagerechte (parallele) Position zu fahren.
  • CT-Serie (Conturn™): Hier gibt es keinen separaten Knopf am Gehäuse. 

Wichtiger Sicherheitshinweis: Versuchen Sie niemals, die Horden oder Rollen gewaltsam von Hand zu drehen oder die Horden in einer stark geneigten Position aus der Maschine zu heben. Dies kann das empfindliche Getriebe der Wendemotoren sofort beschädigen. Nutzen Sie immer die elektronische Steuerung bzw. den Wendeknopf, um die gewünschte Position zu erreichen.

Kontrolle & Sicherheit

Frage: Wie erkenne ich, ob die Sensoren korrekt arbeiten?
Antwort: Die digitalen Sensoren kalibrieren sich beim Start automatisch. Zur zusätzlichen Sicherheit können Sie ein geeichtes Kontrollthermometer auf Höhe der Eioberkante platzieren. Sollte die Anzeige am Display dauerhaft um mehr als 0,2°C abweichen, bietet das Menü unter dem Punkt „Calibration“ die Möglichkeit zur Feinjustierung.

Frage: Was muss ich bei einem Stromausfall tun?
Antwort: Dank der hohen Isolierung der HB- und CT-Serie bleibt die Wärme lange erhalten. Lassen Sie die Maschine bei einem kurzen Ausfall (bis zu 2 Stunden) unbedingt geschlossen. Bei längeren Ausfällen können Sie das Gehäuse mit einer Decke isolieren, solange die Lüftungslöcher minimal frei bleiben. Sobald der Strom zurückkehrt, regelt die Maschine alles automatisch nach; prüfen Sie dann nur kurz den Wasserstand und die Wendung.

Frage: Warum ertönt ein Alarm und wie reagiere ich darauf?
Antwort: Der Alarm wird ausgelöst, wenn die Temperatur oder Luftfeuchtigkeit die eingestellten Grenzwerte unter- oder überschreitet. Prüfen Sie auf dem Display, welcher Wert blinkt. Meist ist die Ursache ein leerer Wassertank oder eine zu lange geöffnete Tür. Sobald die Werte wieder im Normbereich sind, schaltet sich der Alarm ab; Sie können das Piepen durch Drücken einer beliebigen Taste stummschalten.

Frage: Kann ich die Alarmschwellen selbst einstellen?
Antwort: Ja, im Einstellungsmenü können Sie festlegen, ab welcher Abweichung (z. B. +/- 0,5°C oder 5% Luftfeuchtigkeit) das Gerät warnen soll. Dies gibt Ihnen die nötige Sicherheit, um rechtzeitig eingreifen zu können, bevor die Brut Schaden nimmt.

Frage: Muss ich die Belüftung manuell einstellen?
Antwort: Nein, die leistungsstarken Ventilatoren arbeiten vollautomatisch und sorgen für eine gleichmäßige Luftzirkulation. Achten Sie lediglich darauf, dass die äußeren Lüftungsöffnungen (Air-Vents) nicht durch Gegenstände oder Wände blockiert sind, damit immer frischer Sauerstoff nachströmen kann.

Frage: Darf ich die Maschine während des Schlupfs öffnen?
Antwort: Ja, das Öffnen der Tür ist in dieser Zeit in der Regel unbedenklich. Da unsere Maschinen die Zieltemperatur und Luftfeuchtigkeit nach dem Schließen sehr schnell wieder aufbauen, schadet die kurze Unterbrechung der Brutruhe nicht.

Während der Schlupfphase (ab dem 18. Tag): In dieser Phase sollten Sie das Öffnen der Tür konsequent vermeiden. Wenn die Küken beginnen, die Schale anzupicken, ist ein stabiles Mikroklima (besonders die hohe Luftfeuchtigkeit) lebenswichtig.

Frage: Wie erkenne ich unbefruchtete Eier?
Antwort: Nach ca. 5–7 Tagen können Sie die Eier mit einer Schierlampe durchleuchten. Unbefruchtete Eier bleiben komplett hell (wie ein frisches Speiseei). Befruchtete Eier zeigen zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich das „Spinnennetz“ aus Blutgefäßen und den dunklen Keimpunkt.

Frage: Was passiert, wenn der Strom ausfällt?
Antwort: Die isolierten Gehäuse halten die Wärme bei geschlossenem Deckel/Tür bis zu 6–7 Stunden stabil. Die Embryonen sind kurzzeitig recht robust gegen Temperaturabfälle. Bei häufigen Stromausfällen empfiehlt sich der Anschluss an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) oder eine 12V-Batterie.

Frage: Warum ertönt ein Alarm?
Antwort: Der Alarm warnt Sie akustisch, wenn Temperatur oder Feuchtigkeit die Sicherheitsgrenzen verlassen (z. B. durch eine offen gelassene Tür oder einen leeren Wassertank). Prüfen Sie bei Alarm sofort die Anzeige im Display und beheben Sie die Ursache; das Piepen lässt sich durch Drücken einer beliebigen Taste stummschalten.

Schlupfphase

Frage: Wann beginnt die Schlupfphase?
Antwort: Bei Hühnereiern beginnt die Schlupfphase am 18. Bruttag. Zu diesem Zeitpunkt werden die Eier nicht mehr gewendet und auf die Schlupfhorden umgelegt, damit die Küken sich für das Anpicken der Schale richtig positionieren können.

Frage: Wie bereite ich die Maschine auf den Schlupf vor?
Antwort: Stoppen Sie die Wendung, indem Sie den Stecker des Wendemotors ziehen. Legen Sie die Eier flach in die Schlupfkörbe. Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit auf ca. 65–75 %, damit die Eihaut geschmeidig bleibt und die Küken leichter schlüpfen können.

Frage: Warum darf die Tür während des Schlupfs nicht geöffnet werden?
Antwort: Beim Öffnen bricht das feucht-warme "Schlupfklima" sofort zusammen. Die Eihaut kann dadurch zäh wie Leder werden und am Küken festkleben. Das Küken kann sich dann nicht mehr im Ei drehen, um die Schale zu öffnen.

Frage: Wie lange bleiben die Küken nach dem Schlupf im Gerät?
Antwort: Die Küken sollten nach dem Schlupf noch ca. 24 Stunden im Brutgerät bleiben, bis sie vollständig trocken und flauschig sind. In dieser Zeit zehren sie noch von ihrem Dottersack und benötigen weder Futter noch Wasser.

Frage: Was mache ich mit Eiern, die nicht pünktlich schlüpfen?
Antwort: Haben Sie Geduld. Der Schlupf kann sich durch Temperaturschwankungen um 1–2 Tage verzögern. Lassen Sie die Maschine so lange geschlossen, bis alle lebensfähigen Küken trocken sind und entnommen werden können.

Nach dem Schlupf

Frage: Wie reinige ich die Maschine nach dem Schlupf?
Antwort: Entfernen Sie zuerst alle Eierschalen und Flaumfedern. Wischen Sie den Innenraum und die Schlupfhorden mit einem feuchten Tuch und einem milden Desinfektionsmittel ab. Achten Sie darauf, dass kein Wasser direkt in die Motoren oder die Steuerelektronik gelangt.

Frage: Warum ist die Reinigung so wichtig?
Antwort: Während des Schlupfs entstehen durch Blutreste, Eiweiß und Flaum ideale Bedingungen für Bakterien. Eine gründliche Reinigung verhindert, dass Krankheitserreger auf die nächste Brut übertragen werden und die Schlupfrate drastisch senken.

Frage: Wie reinige ich das Humisonic™-System oder die Wasserschalen?
Antwort: Leeren Sie restliches Wasser vollständig aus. Spülen Sie alles gut mit klarem Wasser nach.

Frage: Muss die Maschine nach der Reinigung trocknen?
Antwort: Ja, lassen Sie die Maschine nach der Reinigung bei geöffneter Tür für mindestens 24 Stunden vollständig austrocknen. So verhindern Sie Schimmelbildung an schwer zugänglichen Stellen oder in den Dichtungen.

Frage: Was muss ich vor der nächsten Brut beachten?
Antwort: Bevor Sie neue Eier einlegen, stecken Sie den Wendemotor wieder ein und führen Sie einen kurzen Testlauf durch. Lassen Sie die Maschine zudem mindestens 24 Stunden probelaufen, um sicherzustellen, dass Temperatur und Feuchtigkeit wieder stabil geregelt werden.

Problemlösungen

Frage: Warum schlüpfen manche Küken zu früh oder zu spät?
Antwort: Die Brutdauer wird maßgeblich von der Temperatur beeinflusst. Eine dauerhaft zu hohe Temperatur führt zu einem verfrühten Schlupf (Frühschlupf), während eine zu niedrige Temperatur die Entwicklung verzögert und zu einem verspäteten Schlupf (Spätschlupf) führt.

Frage: Warum ist die Schlupfrate niedrig, obwohl die Eier befruchtet waren?
Antwort: Eine niedrige Schlupfrate trotz Befruchtung kann viele Ursachen haben: Schwankende Temperaturen während der Brut, eine falsche Luftfeuchtigkeit (zu trocken oder zu nass), eine zu lange oder falsche Lagerung der Bruteier vorab oder ein schlechter Gesundheits- und Ernährungszustand der Elterntiere.

Frage: Warum sterben manche Küken im Ei?
Antwort: Wenn voll entwickelte Küken nicht schlüpfen, liegt es häufig an einer falschen Luftfeuchtigkeit in der Schlupfphase (Eihaut wird zu zäh). Sterben Embryonen früher ab, sind oft zu seltenes Wenden, mangelnde Belüftung (Sauerstoffmangel) oder Infektionen durch unzureichende Hygiene die Ursache.

Frage: Wie verhindere ich Kalkablagerungen im Befeuchter?
Antwort: Verwenden Sie für das Humisonic™-System oder die Wasserschalen sauberes, möglichst kalkarmes Wasser (oder destilliertes Wasser). Bei Modellen mit Befeuchterscheibe sollten Sie diese regelmäßig reinigen oder austauschen, um die volle Verdunstungsleistung zu erhalten.

Panel-Einstellungen

Frage: Wie kontrolliere ich die Innentemperatur?
Antwort: Drücken Sie einmal die Taste T, das Display zeigt für 2 Sekunden den eingestellten Sollwert (tset) an.

Frage: Wie kann ich den Sollwert der Luftfeuchtigkeit sehen?
Antwort: Drücken Sie einmal die Taste H, das Display zeigt für 2 Sekunden den eingestellten Feuchtigkeitswert (hset) an.

Frage: Wie stelle ich die Temperatur ein?
Antwort: Halten Sie die Taste T 2 Sekunden lang gedrückt. Der Wert blinkt, nun können Sie ihn mit dem Pfeil-Tasten einstellen.

Frage: Wie stelle ich die Luftfeuchtigkeit ein?
Antwort: Halten Sie die Taste H, 2 Sekunden lang gedrückt. Der Wert blinkt, nun können Sie ihn mit dem Pfeil - Tasten einstellen.

Frage: Wie schalte ich das Licht ein oder aus?
Antwort: Drücken Sie die untere Pfeil - Taste . Falls nicht manuell ausgeschaltet, erlischt das Licht automatisch nach 3 Minuten.

Frage: Kann ich das Display sperren?
Antwort: Ja. Halten Sie gleichzeitig die Tasten H und die Pfeiltaste (unten) für 3 Sekunden gedrückt. Auf dem Display erscheint „loc on/off“.

Frage: Wie kann ich den Alarm stummschalten?
Antwort: Drücken Sie die Pfeil-Taste (obere) für 3 Sekunden. Der Alarm wird für 15 Minuten stummgeschaltet.

Frage: Kann ich die Raumtemperatur und -feuchtigkeit sehen?
Antwort: Ja. Drücken Sie die untere Pfeiltaste, um die Messwerte des zweiten Sensors (Raumtemperatur und -feuchtigkeit) anzuzeigen.

Alarme

Frage: Warum ertönt ein akustischer Alarm?
Antwort: Der Alarm wird ausgelöst, wenn die Temperatur oder die Luftfeuchtigkeit von den eingestellten Sollwerten abweicht. Dies dient als Sicherheit, damit Sie rechtzeitig eingreifen können, bevor die Brut Schaden nimmt.

Frage: Wie kann ich den Alarm vorübergehend stummschalten?
Antwort: Drücken Sie die obere Pfeiltaste für 3 Sekunden. Der akustische Alarm wird dadurch für 15 Minuten deaktiviert, damit Sie die Ursache (z. B. Wasser nachfüllen oder Tür schließen) in Ruhe beheben können.

Frage: Wie gelange ich in das Benutzermenü für die Alarmeinstellungen?
Antwort: Halten Sie die Tasten T und H gleichzeitig für 3 Sekunden gedrückt. Mit der T-Taste springen Sie zum nächsten Parameter, und mit den Pfeil -Tasten ändern Sie die Werte. Um zu speichern, halten Sie T und H erneut für 3 Sekunden gedrückt.

Frage: Ab wann wird der hohe Feuchtigkeitsalarm (hhi) ausgelöst?
Antwort: Der Alarm hhi startet standardmäßig, wenn die Feuchtigkeit den Sollwert um +10% überschreitet. Er wird mit einer Verzögerung von 20 Minuten aktiv und durch das Kennzeichen Alr 5 im Display sowie einen dauerhaften akustischen Alarm angezeigt.

Frage: Was bedeutet die Einstellung "hlo" im Menü?
Antwort: hlo steht für den niedrigen Feuchtigkeitsalarm. Er wird ausgelöst, wenn der Wert um -10% unter den Sollwert fällt. Das Kennzeichen im Display ist Alr 6 und der akustische Alarm ertönt phasenweise.

Frage: Wie sind die Temperaturalarme (thi und tlo) eingestellt?
Antwort: Der hohe Temperaturalarm (thi) startet bei einer Abweichung von +0,8°C zum Sollwert (Kennzeichen Alr 1, Dauer-Alarm). Der niedrige Temperaturalarm (tlo) startet bei einer Abweichung von -2,0°C nach einer Verzögerung von 30 Minuten (Kennzeichen Alr 2, phasenweiser Alarm).

Frage: Was bedeuten die Parameter tco und hco?
Antwort: Dies sind die Kalibrationswerte für Temperatur (tco) und Feuchtigkeit (hco). Achtung: Dies sind äußerst kritische Parameter. Eine unbedachte Änderung kann die Schlupfrate verringern und zum Verlust der Küken führen.

Frage: Kann ich einen zweiten Sensor für die Raumüberwachung anschließen?
Antwort: Ja, unter dem Parameter uS2 können Sie auswählen, ob ein zweiter Sensor (th) oder ein IoT-Modul (iot) angeschlossen ist. Ist "th" gewählt, können Sie eigene Alarmgrenzen für die Raumtemperatur (rtl/rth) und Raumfeuchtigkeit (rhl/rhh) festlegen.

Frage: Wie aktiviere ich die Alarme für den zweiten Sensor?
Antwort: Nutzen Sie die Parameter rAt für den Raumtemperatur-Alarm und rAh für den Raumfeuchtigkeits-Alarm. Stellen Sie diese auf "On", um die Überwachung zu aktivieren, oder auf "Off", um sie passiv zu schalten.

Periodische Kühlung (APK)

F: Wie aktiviere ich die periodische Kühlung?
A: Drücken Sie die Tasten U und D gleichzeitig für 3 Sekunden, um das Menü zu öffnen.
Stellen Sie den Parameter cIF auf „On“.


F: Was bedeutet zeitgesteuerte Kühlung (CLT)?
A: Heizung und Befeuchtung werden für die festgelegte Zeit abgeschaltet.


F: Was bedeutet temperaturgesteuerte Kühlung (CLS)?
A: Heizung und Befeuchtung bleiben ausgeschaltet, bis die Werte auf die eingestellten
Zielwerte gefallen sind.


F: Kann ich Kühlintervalle einstellen?
A: Ja. Mit dem Parameter Cpr können Intervalle von 6, 8, 12, 18, 24, 48 oder 72 Stunden eingestellt werden.



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